Aufzuchtstation
Neuanlage eines Laichgewässers
Uferbeweidung durch Robustrinderrassen

Maßnahmen

Über einen LIFE-Starter Antrag hat sich ein informelles Experten-Netzwerk unter den Partnerländern etabliert. Es koordiniert die Umsetzungen von Maßnahmen zum Erhalt der Rotbauchunken-Populationen und ihrer Lebensräume in Dänemark, Schweden, Lettland und Deutschland (Schleswig-Holstein):

  • Neuanlage und Optimierung von Laichgewässern,
  • Anlage von Überwinterungsquartieren,
  • Etablierung einer extensiven Beweidung zur nachhaltigen Sicherung der Laichgewässer,
  • Vernetzung von Lebensräumen

Im Rahmen des Populationsmanagements sind Unterstützungsmaßnahmen für sehr kleine Populationen, Wiederansiedlungsvorhaben und Reservepopulationen geplant, die mit Jungtieren aus Aufzuchtstationen begründet werden. Das Populationsmanagement umfasst folgenden Aktivitäten:

  • Sammlung von Eiern in Rufgewässern oder Ablaichen von verpaarten Tieren in Käfigen im Rufgewässer,
  • Aufzucht von Kauquappen in künstlichen Wasserbecken
  • Freilassung von Jungunken

Darüber hinaus werden genetische Untersuchungen durch die Universität Potsdam, Prof. Ralph Tiedemann, in den Populationen im Verbreitungsgebiet der Partnerländer vorgenommen. Es sollen damit die Fragen geklärt werden, die im Populationsmanagement wichtig sind.